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Robinson Crusoé
17.01.2027 - 04.03.2027 | Landestheater Salzburg
Ein Aussteigerdrama mit Musik von Jacques Offenbach – die Produktion „Robinson Crusoé“ verspricht eine spannende Entdeckung einer komischen Oper mit viel musikalischem Esprit.
Eigentlich läuft alles perfekt im Hotel Bristol: Der junge Robinson arbeitet dort als Liftboy, er ist mit der smarten Edwige liiert und die große weite Welt ist jeden Tag bei ihm zu Gast. Und trotzdem wünscht Robinson sich, kühne Abenteuer zu erleben und entscheidet sich spontan, auf eine einsame Insel zu ziehen. Dort lebt er das süße Aussteigerleben und lernt die bezaubernde Inselbewohnerin Freitag kennen. So einsam ist die Insel, die er sich ausgesucht hat, aber doch nicht und plötzlich holt ihn sein bürgerliches Leben ein.
Das sind die Ingredienzen, mit denen Offenbach seine komische Oper zubereitet hat: Die Abenteuergeschichte und die raffiniert orchestrierte Musik verwischen in Offenbach-typischer Weise oft die Grenzen zwischen Seriosität und Komik.
Offenbach schuf seine fröhlich-freie Adaption von Daniel Defoes berühmtem Roman für die Pariser Opéra-Comique. Erst unlängst wurde das Stück in London, Paris und Berlin neu entdeckt. In Österreich präsentiert nun das Salzburger Landestheater diese Oper in moderner Gestalt.
Jacques Offenbach (1819–1880) schuf 102 Bühnenwerke und gilt als einer der Begründer der modernen Operette. Seine Werke sind geprägt von Humor, gesellschaftlicher Kritik und eingängigen Melodien. Aus künstlerischer Sicht markierte das Jahr 1867 den Höhepunkt seiner Karriere. Bei der dritten Weltausstellung war Offenbach nach triumphalen Erfolgen (unter anderem mit „Orpheus in der Unterwelt“) als Schöpfer eines neuen Genres mittlerweile weltberühmt.
Leslie Suganandarajah ist seit 2019 Musikdirektor in Salzburg. Er arbeitete u. a. mit dem Berliner Konzerthausorchester, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Norwegischen Radiosinfonieorchester. Regisseurin Christiane Lutz brachte in Salzburg bereits „Die Zauberflöte“, „Manon“ und „Martha“ auf die Bühne. 2024 übernahm sie die Projektentwicklung für das NEST, die neue Jugendspielstätte der Wiener Staatsoper.
Ab 12 Jahren
Die Werkeinführung findet jeweils 45 und 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung statt.
Programm
Robinson Crusoé
Jacques Offenbach
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Komische Oper in drei Akten · Libretto von Eugène Cormon und Hector-Jonathan Crémieux in einer Bearbeitung von Christiane Lutz
Ort
Das Salzburger Landestheater ist ein Theater im österreichischen Salzburg mit eigenen Ensembles für Schauspiel und Musiktheater (Oper, Operette, Musical). Das Gebäude mit 697 Sitzplätzen wird im Sommer auch von den Salzburger Festspielen für Schauspielaufführungen sowie gelegentlich für Operninszenierungen genutzt.
Das Haus steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe Historisches Zentrum der Stadt Salzburg.
1775 ließ Fürsterzbischof Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld das zum „Zwecke des allseits beliebten Ballspielens“ von Fürsterzbischof Paris von Lodron 1625 errichtete Ballhaus am Hannibalplatz (heute Markatplatz) schleifen und ein Fürsterzbischöfliches Hoftheater erbauen. Seinerzeit lag es direkt an der Uferpromenade der Salzach. Es wurde mit Die Gunst des Fürsten von Christian Heinrich Schmid eröffnet. Das Logentheater erwies sich schon bald als zu klein und wurde bereits 1788 umgebaut.
Ab 1803 hieß das Haus Kurfürstliches Theater, ab 1808 k.k. Nationaltheater. 1809 kam Salzburg kurz unter französische Verwaltung und wurde 1810 bayerische Provinz, das Theater wurde zu der Zeit Königliches National Theater genannt. 1892 kam das alte Theater in den Besitz des Stadtmagistrates und wurde aufgrund von Sicherheitsmängeln abgerissen.
Das Wiener Büro Fellner & Helmer errichtete 1892 bis 1893 ein neues Haus im neubarocken Stil (unansehnlich von Außen), das nach vormittägiger Schlusssteinlegung am Abend des 1. Oktober 1893, als Neues Stadttheater im Beisein von Erzherzog Ludwig Viktor eröffnet wurde. Zur Eröffnung wurde die Ouvertüre zu Mozarts Oper La Clemenza di Tito gespielt, gefolgt von einem Prolog von Josef Kollmenn und Ludwig Fuldas Schauspiel „Der Talisman“. 1924 wurde das Haus renoviert, 1938 bis 1939 von Josef Holzinger und Paul Geppert d. J. umgebaut. Am 7. August 1939 wurde das Haus (im Rahmen der Salzburger Festspiele) mit Mozarts Entführung aus dem Serail wiedereröffnet (Dirigent: Karl Böhm). Seit 1940 heißt das Theater Landestheater. In den Jahren 2003 und 2004 wurde das Theater umfassend renoviert.
Termine Jänner 2027
Termine Februar 2027
Termine März 2027
Salzburg, Landestheater Salzburg Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Schwarzstraße 22
5020 Salzburg
Österreich
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