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Boriso-Glebsky / Hakhnazaryan / Tchaidze
09.03.2026 | 19:30 | Wiener Konzerthaus - Mozartsaal
Besetzung:
Nikita Boriso-Glebsky, Violine
Narek Hakhnazaryan, Violoncello
Georgy Tchaidze, Klavier
Früh- und spätromantische Klaviertrios
Das Trio aus Nikita Boriso-Glebsky, Narek Hakhnazaryan und Georgy Tchaidze gehört im Wiener Konzerthaus nun schon zu den kammermusikalischen Konstanten. In diesem Konzert spannt es einen Bogen durch die Gattung des Klaviertrios, beginnend mit früher Romantik bis hin zu deren späten Ausläufern.
… aus Russland
Dmitri Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8 entstand 1923 noch während seiner Studienzeit am Petrograder Konservatorium, weist aber schon die für ihn so charakteristische ironische Doppelbödigkeit auf. Fest in der russischen Spätromantik verankert ist das Klaviertrio d-moll op. 32 aus dem Jahr 1894 von Anton Arensky. Wie später etwa Tschaikowsky, Rachmaninoff oder Schostakowitsch verwendete er die Form eines Trios, um eines Verstorbenen zu gedenken, des Komponisten und Cellisten Karl Dawidow, der zu den bedeutendsten Solisten seiner Zeit gehörte.
… und Deutschland
Um ein frühes kammermusikalisches Werk handelt es sich auch bei Schumanns Phantasiestücken op. 88 aus dem Kammermusikjahr 1842, die noch vor seinen als solchen bezeichneten beiden Klaviertrios entstanden. Einen wichtigen Beitrag zur kammermusikalischen Romantik liefert auch Felix Mendelssohn Bartholdy mit seinem Klaviertrio d-moll op. 49 von 1839, das heute als ein Schlüsselwerk der Gattung gilt und klassische Formklarheit mit romantischer Ausdrucksintensität verbindet.
Programm
Dmitri Schostakowitsch
Klaviertrio Nr. 1 c-moll op. 8 (1923)
Anton Arensky
Klaviertrio d-moll op. 32 (1894)
Pause
Robert Schumann
Phantasiestücke op. 88 für Klaviertrio (1842)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Klaviertrio d-moll op. 49 (1839)
Ort
Wiener Konzerthaus – Ein Tempel der Musik und Kultur
Das Wiener Konzerthaus ist eine der bedeutendsten Konzert- und Kulturstätten Europas und ein zentraler Bestandteil des Wiener Musiklebens. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1913 steht es für musikalische Exzellenz, stilistische Vielfalt und künstlerische Innovation. Mit vier beeindruckenden Sälen – dem Großen Saal, Mozart-Saal, Schubert-Saal und Berio-Saal – bietet das Konzerthaus eine einzigartige Klangqualität und Platz für bis zu 1.865 Gäste.
Von klassischer Musik und Oper über Jazz, Weltmusik und zeitgenössische Klänge – das Wiener Konzerthaus ist bekannt für seine breite Programmvielfalt, die internationale Stars ebenso wie junge Talente auf die Bühne bringt. Neben den Wiener Philharmonikern treten hier weltbekannte Orchester, Solisten und Ensembles auf und machen das Haus zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für Musikliebhaber.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Das Wiener Konzerthaus liegt zentral im 3. Bezirk und ist hervorragend mit den Öffis erreichbar:
U-Bahn:
- U4 Station Stadtpark – ca. 5 Minuten zu Fuß
- U3/U4 Station Landstraße (Wien Mitte) – etwa 10 Minuten zu Fuß
Straßenbahn:
- Linien 2, 71, D (Haltestelle Schwarzenbergplatz) – ca. 3 Minuten zu Fuß
Bus:
- Linie 4A (Haltestelle Schwarzenbergplatz)
Bahn:
- Wien Mitte/Landstraße (Anschluss zu CAT, S-Bahn und U-Bahn) – ca. 10 Minuten zu Fuß
Dank der ausgezeichneten Verkehrsanbindung ist das Wiener Konzerthaus sowohl für Einheimische als auch für internationale Besucher bequem erreichbar.
Wiener Konzerthaus – Musikgenuss auf höchstem Niveau
Als eine der wichtigsten Kulturinstitutionen Wiens verbindet das Wiener Konzerthaus Tradition und Moderne in einzigartiger Weise. Hier erleben Besucher unvergessliche Konzerterlebnisse in einem der schönsten Konzertsäle der Welt.
Termine März 2026
Boriso-Glebsky / Hakhnazaryan / Tchaidze
Wien, Wiener Konzerthaus - Mozartsaal
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Adresse: Lothringerstraße 20
1030 Wien
Österreich
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