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La Venexiana & Teatri 35
07.05.2026 | 19:30 | Brucknerhaus Linz
Der Maler Michelangelo Merisi, besser bekannt als Caravaggio, war ein Meister der Kontraste. Mit seiner plastischen Chiaroscuro-Technik ließ er in seinen Werken Szenen nahezu lebendig erscheinen. Die Theatergruppe Teatri 35 hat es sich zur Aufgabe gemacht, Caravaggios Gemälde auf der Bühne zum Leben zu erwecken. In ihren kunstvoll inszenierten Tableaux vivants inszeniert sie die zeitlose Menschlichkeit, die Caravaggios Gemälde auszeichnet. Kombiniert mit Musik von frühneuzeitlichen Komponisten wie Claudio Monteverdi, Marco da Gagliano oder Heinrich Schütz entsteht so ein lebendiges Gesamtkunstwerk.
Besetzung:
La Venexiana
Emanuela Galli | Sopran
Agnese Allegra | Sopran
Giacomo Schiavo | Tenor
Dario Carpanese | Cembalo
Gabriele Palomba | Theorbe & Leitung
Teatri 35
Antonella Parrella | Schauspiel
Gaetano Coccia | Schauspiel
Francesco Ottavio De Santis | Schauspiel
Programm
Live zur Musik inszenierte Tableaux vivants nach berühmten Gemälden Caravaggios kombiniert mit:
Claudio Monteverdi // 1567–1643
»Ohimè, dov’è il mio ben?« SV 140, aus: Settimo libro de madrigali// 1619
»Io son pur vezzosetta pastorella« SV 121, aus: Settimo libro de madrigali// 1619
»Bel pastor dal cui bel guardo« SV 168, aus: Madrigali e canzonette. Libro nono // 1651
»Pur ti miro«, aus der Oper L’incoronazione di Poppea SV 308 // 1642
Lamento d’Arianna SV 22 // 1623
»O bone Jesu o piissimi Jesu« SV 313 // 1622
»Sì dolce è’l tormento«SV 332 // 1624
»Ecco di dolci raggi« SV 249, aus:Scherzi musicali// 1632
Marco da Gagliano// 1582–1643
»Vergine bella« // o. J.
Heinrich Schütz// 1585‒1672
»Verbum caro factum est«, aus: Kleine geistliche Konzerte II SWV 314 // 1639
Sigismondo D’India // um 1580–1629
»Pianget’ occhi miei lassi«, aus: Le musiche da cantar solo // 1609
»Piangono al pianger mio«,aus: Le musiche a 1 et 2 voci. Libro quarto // 1621
»Mentre che ’l cor«, aus: Le musiche a 1 et 2 voci. Libro quarto // 1621
Benedetto Ferrari// 1603–1681
»Queste pungenti spine«, aus:Musiche varie a voce sola.Libro secondo // 1637
Ort
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Benannt nach Anton Bruckner, wurde es 1974 nach Plänen der finnischen Architekten Kaija und Heikki Sirén an der Donau gebaut und mit besonderem Bedacht auf hervorragende akustische Eigenschaften geplant. Das Brucknerhaus trug für den Komponisten viel zu seiner weltweiten Bekanntheit bei.
Kurz nach der Eröffnung durch Herbert von Karajan und den Wiener Philharmonikern wurde das Musikfestival des Brucknerhauses, das Brucknerfest ins Leben gerufen, bei dem jedes Jahr hochkarätige internationale Künstler und Ensembles auftreten. Das Brucknerhaus ist eng mit dem Bruckner Orchester Linz verbunden.
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