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TONKÜNSTLER-ORCHESTER: Kodály/Bartók/Schubert - Barnabás Kelemen . Andreas Ottensamer
02.11.2026 | 19:30 | Festspielhaus St.pölten
Ein Weg zur Symphonie und ein Abend zwischen Wien und Ungarn: Das Tonkünstler-Orchester verbindet Schuberts symphonischen Weitblick mit ungarischer Klangtradition.
Franz Schubert suchte, wie er 1824 schrieb, seinen „Weg zur großen Symphonie“ über mehrere Instrumentalwerke. Mit der erst 1839, und damit elf Jahre nach seinem Tod, uraufgeführten Großen C-Dur-Symphonie D 944 wurde deutlich, wie weit ihn dieser Weg getragen hatte. Andreas Ottensamer schlägt an diesem Abend selbst einen besonderen Bogen: vom Dirigentenpult zu seinen ungarischen Wurzeln. Zoltán Kodálys Tänze aus Galánta eröffnen das Programm mit rhythmischer Verve, gefolgt von Béla Bartóks frühem erstem Violinkonzert. Schuberts Große C-Dur-Symphonie bildet den Abschluss eines Abends, der Herkunft, Leidenschaft und symphonische Größe verbindet.
Barnabás Kelemen zählt zu den führenden und vielseitigsten Violinist:innen seiner Generation und ist weltweit als Solist, Kammermusiker und Dirigent zu Gast. Er ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gramophone Classical Music Award und dem Kossuth-Preis. Als Spross einer Wiener Musiker:innenfamilie ist Andreas Ottensamer heute international als Klarinettist, Kammermusiker und Dirigent etabliert und war viele Jahre Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern.
BESETZUNG:
Barnabás Kelemen, Violine
Andreas Ottensamer, Dirigent
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Programm
Zoltán Kodály:
Tänze aus Galánta
Béla Bartók:
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. posth.
Franz Schubert:
Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 Große C-Dur-Symphonie
Ort
Das Festspielhaus St. Pölten ist einer der markantesten Theaterbauten zeitgenössischer Architektur in Österreich und hat sich in seinem 16-jährigen Bestehen zu einem führenden Spielort mit einer der größten Bühnen für Tanz- und Musik im Dialog zwischen Tradition und Moderne entwickelt. Als saisonal spielendes Mehrspartenhaus präsentiert das Festspielhaus St. Pölten Tanzproduktionen von zeitgenössischem Ballett bis zur internationalen Kreation, Konzerte von Klassik bis Jazz und World, Jugendformate, und ab der Spielzeit 2013 auch wieder Kammermusik. Der Spielplan umfasst Veranstaltungen bestehend aus Gastspielen, Koproduktionen und Artist Residencies. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1997 ist das Festspielhaus St. Pölten ständige Residenz des Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, das mit seinem Konzertzyklus eine der wesentlichen Programmsäulen im Festspielhaus darstellt. Ergänzt wird das klassische Musikprogramm durch internationale Orchesterkonzerte.
Im Bereich der Kulturvermittlung nimmt das Festspielhaus St. Pölten seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Ziel, das Festspielhaus als offenen Ort für kreativen Austausch zu etablieren, wird dieser partizipatorische Bereich in der Programmatik und der Planung verstärkt berücksichtigt.
Das internationale Programm aus Tanzproduktionen, Konzerten, Musiktheater und Kulturvermittlungsaktivitäten steht für die Öffnung und Dialogfähigkeit des Hauses für und mit etablierten und neuen Publikumsschichten, für eine tiefe Verwurzelung in der Region sowie für eine starke künstlerische Positionierung im internationalen Kulturbetrieb. Das Festspielhaus St. Pölten ist weder Repertoirehaus noch Festival, sondern eine Spielstätte neuen Zuschnitts mit Zeit und Raum für die Kunst, ein zukunftsweisendes Modell kontinuierlicher und gesellschaftlich verantwortungsvoller Kulturarbeit.
Termine November 2026
TONKÜNSTLER-ORCHESTER: Kodály/Bartók/Schubert - Barnabás Kelemen . Andreas Ottensamer
Sankt Pölten, Festspielhaus St.pölten
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Adresse: Kulturbezirk 2
3100 Sankt Pölten
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